Rentable Hochfrequenz-Mikrologistik als zentrale Herausforderung

Klienten-Herausforderung

Nach der Grundsatzentscheidung, die Logistikleistung wieder ins eigene Haus zurückzuholen, stand unser Klient, der Vorstand Operations (COO) eines Unternehmens mit mehr als 3.000 Beschäftigten, vor der Herausforderung, so schnell wie möglich eine neue, rentable Hochfrequenz-Mikrologistik für die mehrmals tägliche Belieferung von bis zu 20.000 Point-of-Sales aufzubauen.

Mandat Intervention

  • Wir unterstützten den COO bei dem organisatorischen und ablauforientierten Entwurf der vielversprechendsten Lösung in gemeinsamen Meetings im kleinsten Kreis. Gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden (CEO) und dem COO erarbeiteten wir eine Vorstands- und eine Aufsichtsratsvorlage, so dass das neue Konzept die entsprechenden Genehmigungen der Gremien erhielt.
  • Gemeinsam mit der Geschäftsführung der neu gegründeten Logistikgesellschaft entwarfen wir in moderierten Meetings das gesamte detaillierte Realisierungskonzept inklusive des Zeitplans und der Verantwortlichkeiten. Als Co-Piloten begleiteten wir die Realisierung des Konzeptes minutiös mittels eines präzisen Projektmanagements, gestalteten inhaltlich die relevanten Geschäftsprozesse, schulten die Mitarbeiter in der Zentrale, moderierten die Projektreviews und banden den Vorstand als Auftraggeber in ein regelmäßiges Reporting ein.
  • Wir erarbeiteten ein Qualitätsmanagementsystem und erstellten dazu alle relevanten Schulungsunterlagen. Wir schulten die Multiplikatoren im Unternehmen deutschlandweit in mehrtägigen interaktiven Workshops, so dass das Wissen später gezielt im Sinne einer Kaskade an weitere Mitarbeiter weitergegeben werden konnte.
  • Gemeinsam mit der Geschäftsführung der Logistikgesellschaft und dem COO der Muttergesellschaft erarbeiteten wir ein zukunftsfähiges Konzept, um auch Logistikleistungen anderer Kunden annehmen zu können. Wir begleiteten ein Pilotprojekt, um einen neuen Kunden für die Logistikgesellschaft zu gewinnen.

Resultate

  • Die Logistikgesellschaft hat den Geschäftsbetrieb binnen 10 Monaten seit Gründung, 2 Monate eher als geplant, vollständig übernommen. Mehr als 1.000 Fahrzeuge versorgen mehr als 20.000 POS teilweise mehrfach täglich. Notfalls können einzelne POS separat in kürzester Zeit im Rahmen einer Sonderbelieferung erreicht werden.
  • Die Muttergesellschaft hat die vollständige Kontrolle über die Wertschöpfungskette und damit über die Kontakte zum POS.
  • Das zertifizierte Qualitätsmanagementsystem war binnen 9 Monaten aufgebaut. Der Zertifizierer stellte lobend fest, dass es normalerweise „zwei bis drei Jahre“ dauere, um ein solches System von Null an aufzubauen.
  • Bereits im zweiten Jahr gewann die – als interner Dienstleister geplante –  Logistikgesellschaft weitere Kunden hinzu.


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