Artikel-Schlagworte: „Mandat Managementberatung“

Sie wollen sich Ihr Wachstum ersparen? Vergessen Sie es.

Freitag, 24. Oktober 2014

“Die Kosten müssen runter, das EBIT(DA) muss stimmen.” Mag sein, aber Wachstum entsteht dadurch noch lange nicht. Nichts gegen eine gesunde Kostenstruktur, denn selbstverständlich soll der hart erarbeitete Umsatz nicht an unnötigen Kosten verbrennen, aber bevor Ihr Unternehmen in einen rigiden Sparkurs geht, machen Sie sich klar, dass dies einer Wachstumskultur nicht zuträglich ist. Bleibt die Kostensichtung und -reduzierung auf Ebene der Sachkosten, mag dies noch mit wenigen Emotionen behaftet sein (wobei das Downgrading der Dienstwagen um eine Klasse schon eine Revolution auslösen kann), aber sobald es an die Personalkosten geht, ist die Unruhe vorprogrammiert. Wachstum? Fehlanzeige.

Wachstum bedingt eine Kultur des Nach-Vorne-Sehens. Wachstum bedeutet, neue Märkte zu erobern, bestehenden Kunden neue Leistungen anzubieten, Innovationen zu entwickeln, in die Zukunft zu schauen – ohne die Gegenwart aus dem Auge zu verlieren. Cost cutting ist genau das Gegenteil davon. Kostensenkungen sind im Turnaround notwendig und sollen möglichst schnell und umfassend erfolgen, aber die Frage, die wachstumsintelligente Unternehmen sich stellen – und auf die wir gemeinsam mit unseren Klienten regelhaft Antworten erarbeiten – ist, wie ein Turnaround konsequent vermieden werden kann. Die Antwort liegt auf der Hand: Durch Kosten-Angemessenheit und durch konsequente Wachstumssicht.

Wachstum lässt sich nicht ersparen – dies ist in doppelter Hinsicht richtig: 1.: Ohne Wachstum kommt ein Unternehmen nicht voran und 2.: Mit Kostensenkung ist noch niemand gewachsen. Wachstum beginnt oben: Im Kopf, bei der Unternehmensführung, beim Umsatz.

„Five Minutes for Growth“ – Die Mandat Wachstums-Videoserie, Staffel 1 – Ab 13. Januar 2015 wöchentlich ein etwa 5-minütiges Video zu persönlichem und unternehmerischen Wachstum. Eine Episode verpasst? Kein Problem, Links werden bereitgestellt. Das Beste: Wenn Sie sich bis zum 30. November 2014 verbindlich anmelden, sind Sie automatisch kostenfrei für die Telekonferenz „Bewirken statt Bedenken – warum sich nichts ändert, wenn Sie nichts ändern“ als Start für 2015 registriert. Zur Information und Registrierung klicken Sie hier. Die kostenfreie „Episode 0“ gibt es hier zu sehen.

© 2014, Prof. Dr. Guido Quelle, Mandat Managementberatung GmbH, Dortmund, London, New York.

Sie wachsen nicht persönlich? Wie soll Ihr Unternehmen dann wachsen?

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Man könnte die Überschrift noch ausdehnen: Sie wachsen nicht? Ihre Mitarbeiter wachsen nicht? Wie soll Ihr Unternehmen dann wachsen?

Wachstumparolen werden allerorten ausgegeben, bei denjenigen Unternehmen, deren Geschäftsjahr das Kalenderjahr ist, findet dies insbesondere gern im Spätsommer / Herbst statt, wenn es an die Planung geht. “Wir müssen wachsen!” – “Jawoll, zu Befehl!” Keine Ahnung, wohin, keine Ahnung, warum das eingeplante Wachstum nicht schon im ablaufenden Jahr stattgefunden hat und was uns berechtigt, jetzt Wachstum zu planen, aber wir machen das einfach.

Persönliches Wachstum? Das muss doch nicht geplant werden. Oder doch? Ich stelle in unseren Beratungsprojekten und aus der Erfahrung in der Zusammenarbeit mit 160 Unternehmen und Organisationen fest, dass diejenigen Unternehmenslenker, die sich selber gezielt weiterentwickeln, die also selbst für ihr eigenes, persönliches Wachstum sorgen, eine wesentlich bessere Unternehmensperformance zeigen, als diejenigen, die dies nicht tun. Diejenigen Unternehmen, die regelhaft darauf setzen, dass auch ihre Mitarbeiter sich gezielt weiterentwickeln (also abseits des Seminartourismus), die Schritt für Schritt mehr Verantwortung – fachlich oder führungsbezogen – erhalten, die sich ihren Stärken, Neigungen und Präferenzen gemäß entwickeln können, schneiden ebenfalls wesentlich besser ab, als diejenigen Unternehmen, die sich profan für Geschäftswachstum entscheiden.

Wenn Sie nicht wachsen, kann auch Ihr Unternehmen nicht wachsen. Beginnen Sie bei sich selbst, bevor Sie das nächste Mal fordern, das Unternehmen solle gefälligst um 10 Prozent wachsen.

„Five Minutes for Growth“ – Die Mandat Wachstums-Videoserie, Staffel 1 – Ab 13. Januar 2015 wöchentlich ein etwa 5-minütiges Video zu persönlichem und unternehmerischen Wachstum. Eine Episode verpasst? Kein Problem, Links werden bereitgestellt. Das Beste: Wenn Sie sich bis zum 30. November 2014 verbindlich anmelden, sind Sie automatisch kostenfrei für die Telekonferenz „Bewirken statt Bedenken – warum sich nichts ändert, wenn Sie nichts ändern“ als Start für 2015 registriert. Zur Information und Registrierung klicken Sie hier. Die kostenfreie „Episode 0“ gibt es hier zu sehen.

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Mandat Wachstums-Wochenstart Nr. 130: Ihre Marke ist kein demokratisches System

Montag, 20. Oktober 2014

Mandat Wachstums-WochenstartMarken werden von innen gestaltet und Marken werden von innen zerstört. Bevor Sie jetzt abschalten und weiterklicken: Unter „Marken“ verstehen wir nicht nur Produkte, die wir als Endverbraucher erwerben können, sondern auch ein Unternehmen ist eine Marke – und zwar unabhängig davon, ob sich das Unternehmen entscheidet, dass diese Marke aktiv gepflegt wird, oder nicht. Wenn das Unternehmen die Marke nicht aktiv pflegt, dann setzt der Markt qua Wahrnehmung die Eckpunkte der Marke fest – ein vermeidbarer Missstand.

Das Schaffen und Führen einer Unternehmensmarke gehört nicht ins Marketing, es gehört in die Unternehmensführung. Das Marketing kann zuarbeiten, darf aber niemals die unverrückbaren Pfeiler der Marke festlegen. Es darf vorschlagen, aber nicht final entscheiden. Es darf sich einbringen, aber keine Verbindlichkeit verordnen. Für alle anderen Abteilungen gilt das Gleiche. Besonders wichtig: Es darf über die Marke diskutiert werden, aber die Entscheidung, sämtliche Richtungsgebung, muss – nach Anhörung der relevanten Beteiligten – aus der Führung kommen. Wer sich dieses Recht nicht nimmt, wer sich dieser Pflicht nicht stellt, vergibt fahrlässig Wertpotenziale.

Marke ist kein demokratisches System. Jedwede diesbezügliche Demokratisierung der Entscheidung im Unternehmen über „Marke“ führt in die Irre. Über das „Wie“ kann nach der Entscheidung trefflich gerungen werden. Das „Was“ aber entscheidet die Führung.

„Five Minutes for Growth“ – Die Mandat Wachstums-Videoserie, Staffel 1 – Ab 13. Januar 2015 wöchentlich ein etwa 5-minütiges Video zu persönlichem und unternehmerischen Wachstum. Eine Episode verpasst? Kein Problem, Links werden bereitgestellt. Das Beste: Wenn Sie sich bis zum 30. November 2014 verbindlich anmelden, sind Sie automatisch kostenfrei für die Telekonferenz „Bewirken statt Bedenken – warum sich nichts ändert, wenn Sie nichts ändern“ als Start für 2015 registriert. Zur Information und Registrierung klicken Sie hier. Die kostenfreie „Episode 0“ gibt es hier zu sehen.

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Der Lebensraum „Unternehmen“

Freitag, 17. Oktober 2014

Es gibt drei wesentliche Aspekte, die geeignet sind, Motivation zu erhalten. Der dritte in der Reihe ist der Aspekt der Zuwendung durch die Führung und der sozialen Einbindung des Mitarbeiters im Unternehmen.

Zu häufig werden Unternehmen als „Stätte“, als abstraktes Etwas definiert und es wird auch so in ihnen gearbeitet. Zu selten wird erkannt – obwohl es in wohlklingenden Reden immer wieder zu hören ist –, wie wichtig die Mitarbeiter für ein Unternehmen sind und zwar unabhängig davon, was er herstellt, leistet, erbringt. Wird einerseits die faktische Erfordernis von Mitarbeitern natürlich bejaht, werden auf der anderen Seite Optimierungsprojekte gestartet, um ohne oder mit weniger Mitarbeitern „auszukommen“. Mag dies an mancher Stelle angesichts mangelnder Optimierung in der Vergangenheit auch trefflich erscheinen, sind doch oft Stilblüten zu betrachten, die die Worte Lügen strafen.

Wenn aber erkannt wird, dass ein Unternehmen mehr ist, als ein statisches Gebilde, in das am Tage Mitarbeiter hinein- und am Abend herausgehen, wenn erkannt wird, dass es sich bei einem Unternehmen um ein durch die am und im Unternehmen arbeitenden Personen entstehendes und sich entwickelndes Gebilde handelt, wenn erkannt wird, dass das Unternehmen einen Lebensraum darstellt, innerhalb dessen sich Menschen nicht nur arbeiten, sondern auch einen Teil ihres Lebens einbringen, dann wird die Betrachtung eine andere.

Ein Unternehmen, das sich als Lebensraum versteht, wächst wesentlicher selbstverständlicher, als ein Unternehmen, das einem abstrakten, mechanistischen Weltbild folgt. Der Lohn für die Mühe: Eine geringere ungewollte Fluktuation, ein höheres Motivations- und Anspruchsniveau, es wird besser über das Unternehmen gesprochen, das Unternehmen ist am Markt erfolgreicher. Wer hat den Hebel dazu in der Hand? Die Führung. Ist das Esoterik? Nein, es ist Erfahrung.

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Krankenscheine beim Pförtner abgeben!!!!

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Vor einigen Wochen bei einem potenziellen Klientenunternehmen:

Am Eingang zur Unternehmenszentrale prangt folgendes Schild: “Krankenscheine beim Pförtner abgeben!!!! Nicht hier einwerfen!” Ausrufezeicheninflation. Das Ausrufezeichen als Verstärker. Das Ausrufezeichen als Hilfe, einer Regel Nachdruck zu verleihen.

Ein Ausrufezeichen ist ein Sonderzeichen. Es soll gesetzt werden, um etwas auszurufen, zu betonen! Sehen Sie die Wirkung gegenüber einem Punkt? Das oben erwähnte Schild ist Ausdruck einer enormen Hilflosigkeit und eines irrigen Führungsverständnisses. Unschwer zu erahnen, wie in dem Unternehmen – mindestens an bestimmten Stellen – geführt wird. Auch der ausgesprochene Appell “… abgeben!!!!”, “nicht hier einwerfen!” ohne jegliche Bitte lässt nichts Gutes erahnen. Imperativ pur.

“Bitte geben Sie Ihre Krankenscheine beim Pförtner ab und werfen Sie sie nicht in diesen Briefkasten” – das hätte es auch getan. Oder ein Symbol mit einer durchgestrichenen AU-Bescheinigung und einem Hinweis auf den Pförtner.

Wie sehen Anweisungen in Ihrem Unternehmen aus? Im Lager? In der Produktion? In den Büros? Wie sprechen Menschen miteinander schriftlich? Der schriftliche Kommunikationsstil lässt stets auf das Führungsverständnis und Kollegenverständnis schließen. Lassen Sie eine solche Kommunikation in Ihrem Unternehmen nicht zu.

Etwas tolles Neues: „Five Minutes for Growth“ – Die Mandat Wachstums-Videoserie, Staffel 1 – Ab 13. Januar 2015 wöchentlich ein etwa 5-minütiges Video zu persönlichem und unternehmerischen Wachstum. Eine Episode verpasst? Kein Problem, Links werden bereitgestellt. Das Beste: Wenn Sie sich bis zum 30. November 2014 verbindlich anmelden, sind Sie automatisch kostenfrei für die Telekonferenz „Bewirken statt Bedenken – warum sich nichts ändert, wenn Sie nichts ändern“ als Start für 2015 registriert. Zur Information und Registrierung klicken Sie hier.

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Krankenscheine beim Pförtner abgeben!!!!

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Vor einigen Wochen bei einem potenziellen Klientenunternehmen:

Am Eingang zur Unternehmenszentrale prangt folgendes Schild: “Krankenscheine beim Pförtner abgeben!!!! Nicht hier einwerfen!” Ausrufezeicheninflation. Das Ausrufezeichen als Verstärker. Das Ausrufezeichen als Hilfe, einer Regel Nachdruck zu verleihen.

Ein Ausrufezeichen ist ein Sonderzeichen. Es soll gesetzt werden, um etwas auszurufen, zu betonen! Sehen Sie die Wirkung gegenüber einem Punkt? Das oben erwähnte Schild ist Ausdruck einer enormen Hilflosigkeit und eines irrigen Führungsverständnisses. Unschwer zu erahnen, wie in dem Unternehmen – mindestens an bestimmten Stellen – geführt wird. Auch der ausgesprochene Appell “… abgeben!!!!”, “nicht hier einwerfen!” ohne jegliche Bitte lässt nichts Gutes erahnen. Imperativ pur.

“Bitte geben Sie Ihre Krankenscheine beim Pförtner ab und werfen Sie sie nicht in diesen Briefkasten” – das hätte es auch getan. Oder ein Symbol mit einer durchgestrichenen AU-Bescheinigung und einem Hinweis auf den Pförtner.

Wie sehen Anweisungen in Ihrem Unternehmen aus? Im Lager? In der Produktion? In den Büros? Wie sprechen Menschen miteinander schriftlich? Der schriftliche Kommunikationsstil lässt stets auf das Führungsverständnis und Kollegenverständnis schließen. Lassen Sie eine solche Kommunikation in Ihrem Unternehmen nicht zu.

Etwas tolles Neues: „Five Minutes for Growth“ – Die Mandat Wachstums-Videoserie, Staffel 1 – Ab 13. Januar 2015 wöchentlich ein etwa 5-minütiges Video zu persönlichem und unternehmerischen Wachstum. Eine Episode verpasst? Kein Problem, Links werden bereitgestellt. Das Beste: Wenn Sie sich bis zum 30. November 2014 verbindlich anmelden, sind Sie automatisch kostenfrei für die Telekonferenz „Bewirken statt Bedenken – warum sich nichts ändert, wenn Sie nichts ändern“ als Start für 2015 registriert. Zur Information und Registrierung klicken Sie hier.

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Five Minutes for Growth – die Mandat Video-Serie

Dienstag, 14. Oktober 2014

Wir haben unseren Geschäftspartnern zugehört, die ermunternden Worte aufgenommen und gehen auf Sendung. Ab dem 13. Januar 2015 startet “Five Minutes for Growth – Die Mandat Wachstums-Videoserie”, Staffel 1 (deutsch). Hier ist das Angebot:

  • Start: 13. Januar 2015
  • Absicht: Konkrete, anwendbare Gedanken, Tipps, Hinweise zu unternehmerischem, beruflichen und persönlichen Wachstum vermitteln. Hart am Wind der Praxis.
  • Format: Jede Woche ein ca. 5 Minuten-Video, Wachstum kompakt, ein konkreter Aspekt zur direkten Umsetzung.
  • Dauer: 50 Episoden = 50 Wochen = 50 Themen
  • Verpassen? Unmöglich, alle Episoden werden allen Abonnenten dauerhaft per Link zugänglich gemacht
  • Gebühr: ø 5 Euro pro Woche = 250 Euro (zzgl. 19% Mehrwertsteuer) = 297,50 inkl. MwSt.
  • Extra: Bei Anmeldung und Zahlung bis 30. November 2014 kostenfreie Teilnahme an meiner Telekonferenz (Vorteil: 35 Euro zzgl. MwSt. = 41,65 Euro) für einen kraftvollen Start in 2015: „Bewirken statt Bedenken – Warum sich nichts ändert, wenn Sie nichts ändern“. Live: 15. Dezember 2014, 17:00-18:00 Uhr. Aufzeichnung für angemeldete Teilnehmer folgt 48 Stunden später, so können Sie auch hier nichts verpassen. Zur Information über die Telko klicken Sie hier.

Und jetzt? Jetzt brauchen Sie sich nur noch zu registrieren, um dabei zu sein. Klicken Sie hier für Details. Sie möchten sehen, was Sie erwartet? Hier gibt es Episode 0, völlig kostenfrei.

Sehen wir uns ab dem 13 Januar?

© 2014, Prof. Dr. Guido Quelle, Mandat Managementberatung GmbH, Dortmund, London, New York.

Mandat Wachstums-Wochenstart Nr. 129: An den Schnittstellen liegen die Millionen

Montag, 13. Oktober 2014

Mandat Wachstums-WochenstartEin Klassiker in unseren Beratungsprojekten: Der eigentliche Auftrag ist es, gemeinsam mit der Mannschaft unseres Klientenunternehmens die Abläufe, die Prozesse “auf Vordermann zu bringen” – also zeitgemäße, schnelle, schlanke Abläufe zu schaffen, die das Wachstum des Unternehmens fördern und es nicht ausbremsen. Bereits in der Anbahnung des Mandats weisen wir darauf hin, dass wir unmittelbar zu einer Schnittstellenarbeit gelangen werden. Nicht ausschließlich die isolierten Prozesse sind es nämlich, die Steine in den Weg des Wachstums legen, sondern die Stellen zwischen den Prozessen, das Niemandsland, die Schnittstellen sind es, die Sorgenfalten und Minderleistung erzeugen.

Warum dies so ist, lässt sich klar herleiten: Jeder Bereichsverantwortliche wird dafür verantwortlich gemacht, dass die Prozesse in seinem Verantwortungsbereich auf der Höhe der Zeit sind. Zwar sind sie dies nicht immer und solange Qualitätsmanagementsysteme als Alibi-Funktion herhalten, wird es auch durch Zertifizierungen nicht besser, aber die Prozesse innerhalb von Bereichen sind mitunter schon recht vielversprechend gestaltet.

Ganz anders sieht dies bei den Schnittstellen aus, denn hier ist niemand richtig verantwortlich. Auch sogenannte “Service Level Agreements” versanden, wenn niemand tatsächlich ein Interesse daran hat, dass sich “Service Levels” auch weiterentwickeln. Schnittstellen verbindlich zu verabreden, regelmäßig zu sichten und weiterzuentwickeln, bedeutet aber viel mehr Arbeit, als nur seinen eigenen Bereich in Ordnung zu halten. Es sind nämlich plötzlich viele Beteiligte mit unterschiedlichen Partikularinteressen am Tisch. Wenn dies nicht strukturiert angegangen wird, droht hier Kontraproduktives – vorsichtig gesprochen. Aber der Aufwand lohnt immens.

Wenn Sie also das nächste Mal – mit oder ohne Berater – an Ihre Prozesse gehen, beginnen Sie hinten: Was sollen ihre einzelnen Prozess leisten, wie sind die Schnittstelle zu den angrenzenden Prozessen gestaltet? Dann erst gehen Sie an die einzelnen Schritte. Hier, in den Schnittstellen, liegen die Millionen, die Sie heben können, auch wenn dies mehr Arbeit bedeutet, als schlichte Prozessoptimierung.

Starten Sie 2015 richtig und nehmen Sie teil an meiner Telekonferenz zum neuen Jahr: „Bewirken statt Bedenken – Warum sich nichts ändert, wenn Sie nichts ändern“. Live: 15. Dezember 2014, 17:00-18:00 Uhr. Wenn Sie registriert sind und nicht teilnehmen können, erhalten Sie automatisch eine Aufzeichnung. Zur Information und Registrierung klicken Sie hier.

Etwas tolles Neues: „Five Minutes for Growth“ – Die Mandat Wachstums-Serie, Staffel 1 – Ab 13. Januar 2015 wöchentlich ein etwa 5-minütiges Video zu persönlichem und unternehmerischen Wachstum. Eine Episode verpasst? Kein Problem, Links werden bereitgestellt. Das Beste: Wenn Sie sich bis zum 30. November 2014 verbindlich anmelden, sind Sie automatisch kostenfrei für die Telekonferenz „Bewirken statt Bedenken“ registriert. Zur Information und Registrierung klicken Sie hier.

© 2014, Prof. Dr. Guido Quelle, Mandat Managementberatung GmbH, Dortmund, London, New York.
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Unsere neue Video-Serie: Backstage – Hinter den Kulissen

Freitag, 10. Oktober 2014

Wir haben sehr hohe positive Resonanz erfahren für unsere geplante neue Video-Serie, so dass wir in die Vorproduktion gegangen sind. Der Titel wird lauten: ……. – Ach, schauen Sie einfach Montag Morgen hier in den Mandat Wachstums-Wochenstart, dort wird es stehen, inklusive Detailinformationen und – das Beste: inklusive der Episode #0 – frei zur Ansicht und noch einem Extra-Bonus, aber schauen Sie Montag Früh einfach selbst. Diejenigen von Ihnen, die den Mandat Wachstums-Wochenstart abonniert haben, erhalten die Informationen ja automatisch.

Hier folgen schon einmal Backstage-Fotos, hinter den Kulissen.

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CEO-Tipp des Monats Oktober: Der CEO und die Personalabteilung – zu oft Einzel statt Doppel

Mittwoch, 8. Oktober 2014

CEO-Tipp

Was gäbe es nicht alles über das Verhältnis zwischen der Unternehmensführung – hier sei insbesondere der Sprecher oder Vorsitzende der Geschäftsführung oder des Vorstandes angesprochen – und der Personalabteilung zu sagen. Meine Beobachtung ist, dass der positive Hebel, der bewegt werden kann, wenn Unternehmensführung und Personalabteilung enger zusammenarbeiten, in den meisten Unternehmen noch gar nicht erkannt ist, von einer tatsächlichen Bewegung dieses Hebels ganz zu schweigen. Zu häufig ist die Personalabteilung Erfüllungsgehilfe, Abwickler, Routineprozessbeherrscher, doch das ist Thema eines anderen Fachbeitrags. In diesem Beitrag geht es darum, wie Sprecher/in oder Vorsitzende/r der Geschäftsführung oder des Vorstandes mit der Leitung der Personalabteilung besser Doppel spielen können, statt auf separaten Plätzen mehr oder weniger exzellente Einzelleistungen zu erbringen.

  1. „Personal“ gehört in den meisten Unternehmen direkt an den CEO angebunden. Es muss eine direkte Berichtslinie bestehen. Viele Unternehmen scheuen diesen Schritt aus ganz verschiedenen Gründen. In erster Linie bedeutet er, wenn Personalarbeit ernst genommen werden will, Arbeit für den Vorsitzenden und es wird ein wenig unbequemer für die Personalleitung. „In den meisten“ Unternehmen deshalb, weil es sich in einigen Unternehmen empfiehlt, ein eigenes Geschäftsführungs- oder Vorstandsressort „Personal“ einzurichten. Dies ist aber nur geboten, wenn entweder die Größe des Unternehmens dies erfordert oder das Ressort aus Gründen der Augenhöhe aufgewertet werden muss, um zum Beispiel mit hochkarätigen Pendants von Tarifpartnern zu verhandeln. Meist ist das direkte Anbinden an den CEO aber wesentlich effektiver.
  2. Der CEO muss sich seinen Personalchef selbst aussuchen, denn schließlich soll ja ein hohes Vertrauensverhältnis zwischen den beiden bestehen. Ein Unternehmen mit einer Personalleitung, zu welcher der CEO kein Vertrauen hat, vergibt Chancen. Bedeutet das mitunter die Erfordernis eines Wechsels der Personalleitung bei Antritt eines neuen CEO? Jawohl.
  3. Ein klares Umzingeln der Verantwortung der Personalabteilung ist unumgänglich. Es ist eben nicht das auslagerfähige Abrechnen, Abwickeln, Seminare veranstalten, was eine Personalabteilung ausmacht. Was genau ist es, das durch „Personal“ geleistet werden soll? Denken Sie in Resultaten, besprechen Sie dies mit der Personalleitung und zurren Sie bei dieser Gelegenheit direkt ein paar konkrete Messgrößen fest, an Hand derer Sie erkennen können, ob die Personalabteilung auf dem richtigen Weg ist. Vorsicht, Falle: Mengengerüste sind dabei keine guten Leistungsgrößen.
  4. Machen Sie die Personalleitung unbedingt im Zwiegespräch mit Ihrer Unternehmens- und Marktsegmentstrategie vertraut. Lassen Sie sich rückbestätigen, was die Personalleitung verstanden hat und was nicht. Nehmen Sie sich Zeit, erläutern Sie im Bedarfsfall mehrfach. Diskutieren Sie Gedanken und erörtern Sie Fragen, welche die Personalleitung zur Strategie hat, auch wenn die Antworten Ihnen ganz klar auf der Hand zu liegen scheinen. Bedenken Sie: Personalabteilungen können nur funktionieren, wenn sie sich an Ihrer Strategie orientieren.
  5. Lassen Sie sich, wenn Sie sicher sind, dass die Personalleitung verstanden hat, was Ihre Unternehmens- und Marktsegmentstrategie bedeutet, von der Personalleitung eine aus der Strategie abgeleitete „Abteilungsstrategie“ erarbeiten. Was genau folgt aus der Unternehmens-/Marktsegmentstrategie für die Personalarbeit? Was sind Do’s und Don’ts? Welche konkreten Maßnahmen geht die Personalabteilung an, welche konkreten Veränderungen nimmt sie vor? Woran erkennen Sie, dass dies auch tatsächlich Wirkung zeigt?
  6. Richten Sie einen Jour-Fixe ein, um mit der Personalleitung regelhaft über Fortschritt zu sprechen. In den Unternehmen, die ich kenne, sind die Mitarbeiter der Schlüssel zum Erfolg. Warum sollte das bei Ihnen anders sein?
  7. Lassen Sie nicht zu, dass sich „Personal“ an Selbstverständlichkeiten ergötzt. Eine fehlerfreie Gehaltsabrechnung inklusive korrekter Prämien, Tantiemen, Krankengelder, usw. ist nichts, womit man sich besonders hervorheben kann, sondern es ist eine Selbstverständlichkeit. Stellen Sie sicher, dass Ihre Personalleitung diesen Anspruch kennt.

© 2014, Prof. Dr. Guido Quelle, Mandat Managementberatung GmbH, Dortmund, London, New York. ***

Der CEO-Tipp des Monats ist Auszug aus dem monatlich erscheinenden Mandat Growthletter, der kostenfrei bezogen werden kann: Anmeldung

Die aktuelle Ausgabe ist hier zum Download verfügbar (PDF, ca. 3 MB) ***